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Insulinunabhängig?

Anlass zur Hoffnung gibt eine experimentelle Behandlung mit körpereigenen Stammzellen. Danach konnten junge Diabetiker zeitweise auf Insulinspritzen verzichten.

Das körpereigene Immunsystem richtet sich vor allem bei jungen Menschen, die überwiegend von Typ-1-Diabetes betroffen sind, gegen Insulin produzierende Zellen und zerstört sie. Die Folge ist, dass sich diese Menschen lebenslang Insulin spritzen müssen.

Ärzte um Julio Voltarelli, Mediziner der Universität von São Paulo (Brasilien), berichten im US-Fachblatt "JAMA" (Bd. 297, S. 1599) des amerikanischen Ärzteverbands von einem neuen Ansatz. Sie wählten 14-bis 31-jährige Patienten aus, bei denen erst kürzlich Diabetes diagnostiziert worden war. Hier waren noch nicht alle Insulin produzierenden Betazellen zerstört.

Julio Voltarelli und sein Team entnahmen zunächst Blutstammzellen aus dem Rückenmark der Zuckerkranken. Dann wurde deren Immunsystem mit hoch dosierten Medikamenten stark unterdrückt und die eigenen Stammzellen der Probanden in die Vene zurück gespritzt.

Sieben Probanden konnten für mindestens ein halbes Jahr auf die Insulinspritzen verzichten, vier für mindestens 21 Monate und einer für mindestens 35 Monate. Zwei weitere Patienten, bei denen die Therapie erst spät angeschlagen habe, konnten für einen beziehungsweise für fünf Monate auf die Spritzen verzichten. Bei einem Patienten schlug die experimentelle Therapie gar nicht an. Drei Probanden erlitten schwere Nebenwirkungen, einer davon eine Lungenentzündung und zwei andere hormonelle Störungen.

Weitere Beobachtung sei notwendig, um die Dauer der Insulinunabhängigkeit und den Wirkmechanismus der Prozedur zu klären, so Voltarelli. Das verfahren habe durchaus seine Bedeutung. Dennoch seien kontrollierte medizinische Studien und biologische Untersuchungen nötig, um auch den Beitrag der Blutstammzellen zu den beobachteten Veränderungen einschätzen zu können.

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